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Whiteaway Laidlaw war einst eines der renommiertesten Einzelhandelsmarken im östlichen Raum und wurde während der Kolonialzeit berühmt als 'Selfridges des Ostens' bezeichnet. Gegründet 1882 in Kalkutta von Robert Laidlaw und Edward Whiteaway, entwickelte sich die Marke von einer kleinen Draperie- und Ausstattungsfirma zu einem massiven Kaufhausimperium. Ihr Ruf basierte auf hochwertigen Haushaltswaren, Küchenutensilien und Luxusverbrauchsgütern, die der britischen Kolonialverwaltung und wohlhabenden lokalen Eliten in ganz Indien, Birma, Singapur, Malaysia und darüber hinaus dienten.
Zur Blütezeit des Unternehmens im frühen bis mittleren 20. Jahrhundert wurden die Produkte hauptsächlich im Vereinigten Königreich hergestellt, um britischen Standards zu entsprechen, obwohl auch lokale Produktion und Beschaffung in Asien genutzt wurden. Die Präsenz der Marke nahm nach dem Zweiten Weltkrieg ab, als die kolonialen Gebiete unabhängig wurden. 1957 wurde die Kette von Great Universal Stores (GUS), einem großen britischen Einzelhandelskonzern, übernommen. Obwohl die physischen Kaufhäuser in den 1960er Jahren ihre Türen schlossen, bleibt die Marke ein wichtiger Teil der Geschichte des weltweiten Handels und internationaler Handelsnetzwerke.
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