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Der Höfner 500/1, bekannt als der Violinbass, ist eines der ikonischsten Musikinstrumente in der Geschichte. Er wurde erstmals 1955 entworfen und 1956 auf der Frankfurter Musikmesse vorgestellt. Walter Höfner kreierte ihn als leichtgewichtige, einfach zu spielende Alternative zum aufrechten Kontrabass. Das Instrument erlangte weltweite Berühmtheit, als Paul McCartney von den Beatles 1961 einen in Hamburg kaufte, wodurch seine markante Silhouette und der warme, dumpfe Klang zu einem Markenzeichen der Pop- und Rockmusik der 1960er Jahre wurden.
Während die Premium-Modelle der 'Reissue'- und 'Master'-Serien weiterhin in den Werkstätten von Höfner in Hagenau, Deutschland, handgefertigt werden, hat die Marke ihre Produktion erweitert, um der globalen Nachfrage gerecht zu werden. Die 'Contemporary' (HCT) und 'Ignition' (HI) Versionen werden in spezialisierten Einrichtungen in China bzw. Indonesien hergestellt und bieten die klassische Ästhetik zu verschiedenen Preispunkten. Trotz dieser internationalen Produktionsstandorte bleibt die Marke tief verwurzelt in ihrem europäischen Erbe.
Höfner ist ein familiengeführtes Unternehmen, das seit über 130 Jahren unabhängig bleibt. Gegründet von Karl Höfner im Jahr 1887 in Schönbach (heute Teil der Tschechischen Republik), verlegte das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Sitz nach Westdeutschland. Heute zählt es zu den wenigen verbleibenden großen unabhängigen europäischen Instrumentenherstellern und produziert weiterhin hochwertige Streichinstrumente und Gitarren für Musiker weltweit.
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