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Weizen ist eines der bedeutendsten und ältesten Getreide in der Geschichte der Menschheit. Sein Anbau begann vor etwa 10.000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond in Westasien. Heute dient er als Grundnahrungsmittel für einen großen Teil der Weltbevölkerung, insbesondere durch die Verwendung in Brot, Nudeln und Backwaren. Weichweizen, auch als Brotweizen bekannt, macht aufgrund seiner Vielseitigkeit den Großteil der weltweiten Produktion aus.
Als globales Agrargut wird Weizen auf fast allen Kontinenten intensiv angebaut. Zu den größten Produzenten zählen China, Indien, Russland, die USA und Kanada. Da es sich eher um ein landwirtschaftliches Rohprodukt als um eine einzelne Fabrikmarke handelt, findet die 'Herstellung' – in Form von Ernte und Mahlen – meist lokal in den Anbauländern statt. Historisch gesehen markierte die Verbreitung von Weizen über Europa bis nach Amerika einen Wendepunkt in der globalen Ernährung und Wirtschaft.
Die Eigentumsverhältnisse bei Weizen reichen von unabhängigen Kleinbauern bis hin zu massiven multinationalen Agrarkonzernen. Während das Getreide selbst eine biologische Ressource ist, wird sein Vertrieb und seine Verarbeitung von großen globalen Akteuren dominiert, die oft als 'ABCD'-Gruppe bezeichnet werden: ADM, Bunge, Cargill und Louis Dreyfus. Diese Unternehmen verwalten die globalen Lieferketten, die den Weizen vom Feld zu den Weltmärkten bringen.
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