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Der Ford Explorer Electric ist eine einzigartige Weiterentwicklung des ikonischen amerikanischen SUV-Namens, der speziell für den europäischen Markt entwickelt wurde. Im Gegensatz zu den größeren Modellen mit Verbrennungsmotor (ICE), die in Nordamerika verkauft werden, ist diese vollelektrische Version ein kompakter Crossover, der durch eine strategische Partnerschaft mit dem Volkswagen Konzern entstanden ist. Er nutzt die Volkswagen MEB (Modular Electric Drive) Plattform, die auch anderen Fahrzeugen wie dem ID.4 zugrunde liegt. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es Ford, seine einzigartige Designsprache mit etablierter Technologie für Elektrofahrzeuge zu kombinieren.
Die Serienproduktion für den Explorer Electric begann offiziell im Juni 2024 im Ford Elektrofahrzeugzentrum in Köln, Deutschland. Diese historische Einrichtung, die 1930 gegründet wurde, erfuhr eine massive Umgestaltung im Wert von 2 Milliarden Dollar, um Fords erstes dediziertes, kohlenstoffneutrales Montagewerk zu werden. Während der Name Explorer tief in Fords amerikanischem Erbe verwurzelt ist, wird dieses spezifische elektrische Modell derzeit ausschließlich in Köln produziert und hauptsächlich an europäische Kunden vermarktet, was eine lokalisierte Strategie für nachhaltige Mobilität widerspiegelt.
Das Eigentum an der Marke verbleibt bei der Ford Motor Company, einem globalen Automobilgiganten mit Hauptsitz in Dearborn, Michigan. Ab 2026 verwaltet Ford weiterhin seine Elektrofahrzeugoperationen über verschiedene Divisionen, wobei die Einheit 'Ford Model e' die Entwicklung von EVs beaufsichtigt. Trotz der deutschen Produktion und der aus Deutschland stammenden Plattform wird das Produkt vollständig von der amerikanischen Muttergesellschaft besessen und markiert, wodurch das Erbe eines der weltweit bekanntesten Automobilhersteller aufrechterhalten wird.
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